Ein bisschen Pastell für den Alltag

Hee ihr!
Heute habe ich noch einmal ein paar Blüten-Fotos für euch. Wahrscheinlich die letzten mit Kirschblüten, da die Blütezeit bei uns bereits wieder vorbei ist.
Es ist unglaublich, wie schnell diese unwahrscheinlich schöne Zeit wieder vergangen ist und wie schnell die rosa Blüten wieder verschwunden sind. Vergänglich.
Im Moment denke ich oft darüber nach, wie vergänglich die Dinge sind. Das liegt sicher auch an meiner Ausbildung, die bald zu Ende geht, doch auch sonst begegnet mir das Thema immer wieder. Alles geht vorbei, zu Ende, wandelt sich und entsteht neu. Veränderungen.

Manchmal wünschte ich mir, die Zeit anzuhalten, stehen zu bleiben, den Tag einzufangen und den Moment mit den Händen zu greifen, ihn zu wahren – wie einen Schatz, der verletzlich und dennoch so tiefschürfend wertvoll ist, der mir nahe geht und der sich in meine Erinnerung prägt wie in eine Münze.
Manchmal geht mir alles zu langsam, ich bin ungeduldig und beisse mir auf die Innenseite meiner Wange, alles fühlt sich träge an und mühselig, die Zeit scheint mir Streiche zu spielen, die Mühlen mahlen – doch sie mahlen kaum.

Die Tage sind mir zu kalt – es ist nicht richtig sommerlich, noch nicht warm genug, die Jahreszeit wandelt sich wenig.
Die Blütezeit des Kirschbaums ist schon wieder vorbei, ich habe die letzten Fotos mit ihnen schiessen können, der Frühling schreitet mit grossen Schritten voran.
Es ist Widerspruch in ein- und demselben Gedanken, es ist wie “Halte mich – aber nicht zu sehr”, “bleib stehen – aber geh weiter”, “lass mich – aber sei da”. Es ist Widerspruch und Zustimmung. Eine Zwischenstation.
Und vielleicht bin ich das – gelandet, auf einer Zwischenstation. Zwischen Frühling und Sommer. Zwischen Schülerin und ausgelernt. Zwischen Kind und erwachsen. Zwischen gehen und bleiben.
Vielleicht harre ich noch ein bisschen aus. Hier. Wo Widerspruch und Zustimmung so nahe beinander liegen und wo ich noch nicht alle Entscheidungen treffen muss. Nur ein bisschen.

Das Outfit, das ich euch heute zeige, besteht aus einem Stück, das ich schon sehr, sehr lange habe. Nämlich meinem rosafarbenen Trench-Coat. Ich habe ihn damals bei Orsay gekauft und sehr geliebt. In den letzten Jahren habe ich ihn dann nur ab und zu getragen, selten eigentlich, und nun habe ich ihn herausgekramt und neu für mich entdeckt.
Ansonsten ist das Outfit recht schlicht, frühlingshaft in Pastelltönen und ein bisschen mädchenhaft. Nun bin ich gespannt, was ihr von dem Outfit haltet.

Trench-Coat von Orsay: ähnlicher hier
Hose von Mango: ähnliche hier
Schuhe von Lidl: ähnliche hier
Tasche von H&M: hier
Bluse von Primark: ähnliche hier
Ohrringe von Bijou Brigitte: ähnliche hier
Uhr von Aldi

Du magst vielleicht auch

23 Kommentare

  1. Ich finde den Text so unfassbar schön geschrieben! Und du hast recht, manchmal ist es schön sich nicht entscheiden zu müssen und noch auf der Schwelle zum Erwachsensein zu stehen, irgendwie scheut man dann doch ein bisschen vor den ganzen Verpflichtungen die das mit sich bringt zurück 😀
    Das Outfit finde ich super, es sieht so schön mädchenhaft aus, einfach nur toll! Ich werde immer mehr zu einem rosa Mädchen, vor einem Jahr fand ich das noch total doof und mittlerweile trage ich es selbst sogar manchmal.. Der Wandel ne 😉
    Liebe Grüße 🙂

  2. Ist schon fast schade, dass der Baum als so tolle Location bald wieder wegfällt.
    Du siehst super süß aus so ganz in pastellig und deine Frisur ist der Knaller. Sowas muss ich auch mal probieren.
    Liebe Grüße Ela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.