Flashtattoos in stürmischen Zeiten

Sie schliesst die Augen, atmet ein.

Der Wind peitscht ihr ins Gesicht und die Luft ist kühl. Hinter sich hört sie schnelle Schritte, die Leute flüchten ins Innere, suchen Unterschlupf.
Sie bleibt, und als sie die Augen wieder öffnet, haben sich über ihr dichte Wolken zusammengezogen.

Gleich wird es regnen, denkt sie. Gleich.

Der See vor ihr wird unruhiger, die Wellen brechen sich an dem rauen Stein und sie weiss nicht, wann sie zuletzt so ruhig war.
Als die ersten Tropfen fallen, fühlt sie sich frei, leicht und ihre Gedanken sind ganz leise, kaum zu hören, als der Wind ihr um die Ohren pfeift und es irgendwo donnert, wie Kanonen, als hätte irgendjemand die Welt erschossen.

Sie geniesst den Duft von Regen. Feuchte Erde und Wind. 
Alles wird reingewaschen, die Erde wird abgespült.
Wasser. Es ihre Oase, ihr Ruhepol und sie kann sich nicht lösen, obwohl ihr Haar ihr längst strähnig im Gesicht hängt und ihr rostfarbenes Kleid bereits dunkel gefärbt vom Regen ist.

Plötzlich wird es leise, der Regen ebbt ab, genauso schnell wie er gekommen ist, geht er wieder vorbei und auch der Wind pfeift einen Moment lang nicht. Ihre Gedanken werden laut. Auch die, die sie sonst, wenn der Tag lang und vollgepackt mit Terminen ist, leiser dreht.

Sie fühlt sich manchmal alleine. 

Die Worte sind da, in ihrem Kopf, so deutlich, dass sie beinahe lächeln muss, denn sie sind schon länger da, sie kennt sie und sie sind wie alte Bekannte, die sie nur selten sieht und mit denen es dennoch jedes Mal so ist, als hätten sie sich erst gestern getroffen.

Als sie die Augen erneut einen Moment lang schliesst, setzt der Regen wieder ein, wie Perlen rinnen die Tropfen über ihre Haut und obwohl sie fröstelt, bleibt sie noch sitzen. Nur einen Moment. Es ist genau das, was sie gerade braucht.  

Sie geniesst den Duft von Regen. Feuchte Erde und Wind. 
Alles wird reingewaschen, die Erde wird abgespült.
Wasser. Es ihre Oase, ihr Ruhepol und sie kann sich nicht lösen, obwohl ihr Haar ihr längst strähnig im Gesicht hängt und ihr rostfarbenes Kleid bereits dunkel gefärbt vom Regen ist. 

Heute zeige auch ich euch endlich ein paar Flashtattoos. Mir hat der Trend von Anfang an gefallen. Dieses sachte Gold, der Hauch von Sommer auf der Haut.
Allerdings muss ich sagen, dass sie recht lange nur online erhältlich waren und dass der Versand in die Schweiz so teuer ist, dass er die Kosten der Flashtattoos beinahe übersteigt – was es mir einfach nicht wert war.
Nun habe ich aber endlich Flashtattoos gefunden – die ersten bei Exlibris (unglaublich, oder?) und die zweiten dann in einem kleinen Strassengeschäft in Stuttagart.
Zu den Flashtattoos habe ich das rostfreie Kleid kombiniert und meine liebsten Sandalen von Mango. Die habe ich mir nun übrigens auch noch in Braun gekauft – weil ich sie so gerne trage und sie mich nur noch 9 Euro gekostet haben. Definitiver Kauftipp.
Die Fotos haben mein Bruder und ich geschossen, kurz bevors zu regnen und stürmen begonnen hat. Eigentlich habe ich mir für das Shooting mit den Flashtattoos eher Sonne und Meeres-Feeling vorgestellt, doch manchmal kommt es eben anders, als man denkt. Und jetzt – jetzt könnte ich mir die Fotos nicht schöner vorstellen.

Kleid von Primark: ähnliches hier
Tasche von Mango: ähnliche hier
Flashtattos: ähnliche hier
Sandalen von Mango: hier
Ohrringe von H&M: hier

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14 Kommentare

  1. Ich mag die Dinger auch gerne, ein wenig brauner muss ich aber glaub noch werden. Auf meiner blassen Haut kommt es ned so toll raus wie bei dir.
    Besonders schön find ich auch den Ohrring, der passt hier hervorragend zu den Tattoos.
    Liebe Grüße Ela

  2. Dankeschön, es war wirklich ein sehr schöner Urlaub – ich will zurück :((
    Leider habe ich deinen Kommentar erst gelesen, als ich wieder zu Hause war und habe deshalb keine Scones mit Clotted Cream probiert :/ aber das Essen für welches wir uns entschieden haben, war sein Geld immer wieder wert 🙂
    Die Bilder werden auch bald folgen.
    Liebe Grüße, Lea

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