Und immer wieder das Blumenkleid

Sie glaubt, dass es nur eine Reihe an Erinnerungen gibt, die wirklich klar bleiben. Und auch dann sind es nie ganze Szenen, sondern nur Bruchstücke. 
Der Geruch nach Vanille, als sie in ihren Armen liegt und weint; hemmungslos und mit laufender Nase, weil man das in ihren Armen darf. Weil ihre Arme dafür gemacht sind. Sie weiss heute nicht mehr, warum sie geweint hat, doch damals erschien es ihr gross und mächtig und in ihren Armen war sie nur klein, aber geborgen in Vanille. 
Das Gefühl, dieses Ziehen, als ihr Herz einen kleinen Sprung macht, noch bevor sie wirklich begreift, dass er es endlich tun wird. Sie küssen. Sie weiss noch, dass sie danach mit fliegender Seele nach Hause gefahren ist. Und obwohl sie sich nicht an den zweiten Kuss erinnert, bleibt ein Bruchstück dieses Gefühls – jedes Mal wenn er sie küsst. 
Das Geräusch der zuschlagenden Autotür, nach einem Streit. Sie macht sich klein auf dem Rücksitz, sieht zu ihrem Bruder, der wirklich klein ist und lächelt ihn an, will gross für ihn sein; unendlich gross. Als sie nach vorne schaut, sieht sie die Tränen und sie sieht die rote Wange. Sie wird nie jemandem davon erzählen. Später weiss sie nicht einmal mehr, ob es wirklich passiert ist. Das Geräusch der zuschlagenden Autotür bleibt in ihren Träumen. 
Sie glaubt, dass es nur eine Reihe an Erinnerungen gibt, die wirklich klar bleiben. Und auch dann sind es nie ganze Szenen, sondern nur Bruchstücke. 
Vielleicht mag sie deshalb Fotos. Weil sie Erinnerungen auffangen, weil sie ewig festhalten. Vielleicht schreibt sie deshalb. Denn auch wenn sie keine Geräusche zu Papier bringt, keine Gerüche einfangen kann und nie dieses Ziehen – holpernd und eng – festhalten kann; sie versucht es wenigstens.

Heute gibts endlich wieder ein neues Outfit – und dann doch auch wieder nicht. Denn tatsächlich zeige ich euch ein Blumenkleidchen. Schon wieder. Und immer wieder. Dass ich Blumenmuster liebe und dass ich ein absoluter Fan von Kleidchen bin, sollte ja längst aufgefallen sein. Also nicht weiter verwunderlich, dass ich mich sofort in dieses hübsche Stück verliebt habe. Perfekt für heisse Tage – denn es fühlt sich an wie ein Hauch von Nichts auf der Haut und flattert wunderbar im Wind.

Was ich auch sehr mag, sind Strohhüte für heisse Tage. Sie bieten Schatten für die Augen und sehen ganz schön aus.

Alles in allem zeige ich euch heute also einen typischen Sommerlook für mich – und sollte doch ein Gewitter aufziehen (im Moment ist man da ja nie sicher), bleibt der Cardigan.

Wie gefällt euch mein Look? Und wie steht ihr zu Blumenkleidchen?

Blumenkleid von Zara: hier
Cardigan von Mango: hier
Sandalen von  Deichmann: hier
Tasche von Deichmann: ähnliche hier
Strohhut von Primark: ähnliche hier
Ohrringe von Bijou Brigitte: ähnliche hier
Armband von Bijou Brigitte: ähnliches hier

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11 Kommentare

  1. Richtig toll! Ich mag Kleider ziemlich gerne. Nachdem ich nun abgenommen habe passt mir leider kein einziges Kleid mehr und bis jetzt habe ich auch noch keine neuen Kleider im Schrank. Mal schauen, ob ich nicht heute in die City flitze und Ausschau halte. Vielleicht finde ich ja noch schöne Kleidchen im Sale. Besonders so luftige Kleider sind bei heißen Temperaturen perfekt und ich kann deine Liebe dazu wirklich nachvollziehen.

  2. Das kleid ist wirklich super schön! Ich bin ja total verrückt nach Blümchenklamotten, aber Kleider mag ich ganz besonders. Wunderschön ist auch dein Blog, weshalb ich dich gleich abonieren musste 🙂
    Vielleicht magst du ja auch mal bei mir vorbeischauen. Auf meinem Blog geht es rund ums Kochen und Genießen 🙂
    Noch einen wunderschönen Tag und liebste Grüße, Chiara <3

    http://kochtoepfchen.blogspot.de/

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