Klein aber fein – Schmuck und seine Wirkung

Sie steckt sich nur eben die Ohrringe an, will eigentlich gleich los. Kurz dreht sie den Kopf, sieht das Funkeln. Lächelt.

Sie lacht, als ihre Eltern ihr sagen, dass ihr Weihnachtsgeschenk mit ‘G’ beginnt. Das sagen die jedes Jahr und das ‘G’ steht für Geschenk. Als sie das kleine Päckchen unter dem Baum sieht, weiss sie dennoch in welche Richtung es geht und lächelt, als sie den Ring über ihren Mittelfinger schiebt. Silbern, ein bisschen zu funkelnd. Perfekt.

Ich erinnere mich noch genau an die Worte meiner Mutter. “Modeschmuck? So etwas trage ich nicht.” Das ist auch heute noch so. Meine Mutter trägt ihre filigranen Goldketten und manchmal einen Goldring, schmal und elegant. Modeschmuck? Nicht einmal in Form von Ohrringen.

Heutzutage ist Modeschmuck jedoch längst überall angekommen und fast jede Frau trägt ihn. Warum denn auch nicht? Ich habe euch schon in zahlreichen Posts Ohrringe gezeigt (zum Beispiel in Form des letztjährigen Trends; gross und auffällig oder aber in Form von Kreolen). Auch Armbänder trage ich immer mal wieder andere. Würde ich dieselbe Abwechslung in Form von Echtschmuck verlangen, hätte ich wohl ein kleines Budgetproblem.

Nichtsdestotrotz bleiben die Worte meiner Mutter in Erinnerung. Und auch mein Vater hat mich durchaus geprägt. Wenn mein Vater meiner Mutter etwas schenkt, ist es meistens Schmuck. Nicht unbedingt, weil Männer das halt so tun, sondern weil er es selbst mag und weil er weiss, dass meine Mutter sich darüber freut.

Vor ihrem Geburtstag oder vor Weihnachten besucht mein Vater eigentlich schon seit Jahren dasselbe Geschäft und betrachtet die verschiedenen Stücke in den Vitrinen, um etwas für sie zu finden. Christ. Ein Name, der für mich mit Tradition verbunden ist – mit Familientradition.

Und auch wenn ich Modeschmuck mag und gerne trage, gibt es Stücke, in die ich gerne investiere. So trage ich keine Modeschmuck-Ringe. Einfach deshalb nicht, weil ich es nicht mag, wenn das Material dann vom Schwitzen grau wird. Und auch in Uhren investiere ich gerne ein wenig mehr, damit sie mir lange Freude machen.

Das schöne an Schmuck ist für mich, dass man damit auch schlichte Alltagslook aufpeppen kann und so für kleine Blickfänge sorgt.

Wie steht ihr zu Schmuck? Und setzt ihr eher auf Modeschmuck oder tragt ihr Echtschmuck?

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5 Kommentare

  1. Ein toller Post. Ich hatte lange Zeit beides. Aktuell trage ich nur noch meinen Echtschmuck und kaufe keinen Modeschmuck mehr. Ringe fand ich auch immer ärgerlich, weil sie nicht lange schön bleiben (auch mit Nagellack nicht). Ich spare jetzt auch immer für echte Stücke und die trage ich viel lieber und länger mit Freude 🙂

  2. Schöner Beitrag und sehr schöner Schmuck auf den Bildern 🙂
    Ich kann dich total verstehen, ich mag es auch nicht, wenn Modeschmuck (gerade Ringe) grau oder rot anlaufen, das ist immer schade :/
    Ich habe mir dieses Jahr zu Weihnachten auch einen Ring von meinem Freund gewünscht, einen echt silbernen, ich freu mich schon sehr darauf 🙂
    Liebe Grüße von deiner neuen Leserin
    Juli von Lebenlautundleise

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