Knallpinker Pullover und Mom-Jeans

„Es ist das letzte Mal“, sagte sie und es hörte sich so an, als wolle sie damit sich selbst überzeugen, wie ein Mantra, das nur ein einziges Mal gesprochen werden musste.
Er hatte es zugelassen, dass sie den Kopf auf seine Schulter gelegt hatte und fuhr mit seinen Fingern durch ihr Haar, still und so zartbitter, als könne er den Moment festhalten. Vielleicht konnte er es – sie konnte es nicht. Jede Sekunde rann ihr durch die Finger wie Wasser, wie der letzte Schluck Nass in einer Wüste aus Stein.
Eine Weile schwiegen sie beide und sie glaubte nicht, dass er noch etwas sagen würde – weil es immer das letzte Mal sein konnte und weil keiner von ihnen jemals an eine Fortsetzung glaubte.
Es war verboten, was sie taten und nicht tauglich fürs echte Leben.
  „Ich muss weg“, fügte sie an, um ihn wissen zu lassen, dass es wirklich das letzte Mal sein würde, um ihn wissen zu lassen, dass es mehr war als ein ‚es sollte das letzte Mal sein’ und auch mehr als ein ‚wahrscheinlich können wir uns bald nicht mehr sehen’.
„Jetzt gleich?“, fragte er, nachdem er eine Weile still gewesen war. Seine Finger zitterten an ihrem  Haar, doch er hatte nicht innegehalten, ließ nicht zu, dass auch ihm der Moment durch die Finger rann.
„Nein“, flüsterte sie. „Bald.“
„Gut.“

 

Hallo ihr Lieben.
Heute habe ich wieder ein paar neue Fotos für euch. In letzter Zeit habe ich sehr viel gearbeitet und versuche noch irgendwie nebenbei meine Bachelorthesis über die Bühne zu bringen und meine Schultage einigermassen vorzubereiten. Das macht das Bloggen gerade ein bisschen schwierig und mich ziemlich unkreativ, sodass mir vor allem das Schreiben der Posts schwer fällt, weil ich vor der leeren Datei sitze und merke, dass ich mit meinen Gedanken immer wieder wegdrifte und über irgendwelche Alltagsprobleme nachdenke. Und das, obwohl ich euch diese hübschen Fotos schon so lange zeigen möchte.

Knallpinker Pullover von H&M:

Den Pullover habe ich schon auf dem Bügel unglaublich schön gefunden, obwohl ich aufgrund der Farbe ein paar Zweifel am Kauf hatte. Kann ich das Knallpink gut kombinieren? Braucht man einen knallpinken Pullover in seiner Garderobe? Ist es nicht zu knallig für mich und meinen Hautton? Schlussundendlich ist der Pullover aber ohne grosses Nachdenken in meiner Tasche gelandet, weil er mir einfach gefallen hat und weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass alles irgendwie kombinierbar ist. Bei dieser Kombination war es mir wichtig, die Farbe noch einmal aufzugreifen und den Look ansonsten schlicht zu halten. Gelungen ist mir das dank den Sandalen von Stradivarius und mit schlichter Mom-Jeans.

Mom-Jeans von Esprit:

Die Mom-Jeans von Esprit gehört auch im Herbst noch zu meinen Lieblingssstücken und ich mag sie im Alltag total gerne, weil sie zu allem passt und wunderbar sitzt. Eine gut sitzende Jeans macht einfach Freude und mal ein etwas anderer Schnitt auch. Dass mich ausserdem die Qualität von Esprit überzeugt, habe ich schon mehrfach erwähnt.

Wie gefällt euch der Look? Und was sagt ihr zu der knalligen Farbe des Pullovers – tragbar oder nicht?

Pullover von H&M: hier
Sandalen von Stradivarius: hier

 

 

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6 Kommentare

  1. Sehr schön! Ich trage zwar eher dezente Farben, aber einen pinken Pullover hatte ich auch mal eine ganze Weile (eher viele Jahre, bevor er dann irgendwann einmal weg musste). Mit den Schuhen dazu richtig toll! Jetzt hast du mir wieder richtig Lust auf Farbe gemacht!

  2. Hallo liebe Jasmin!
    Oh diese Geschichte am Anfang – soo schön, so schmerzhaft, so echt! Du hast tolle Worte gefunden, die mein Herz haben hüpfen lassen! <3<3
    Und dein Look gefällt mir auch ganz ganz wunderbar 🙂 ich finde pink steht dir absolut fabelhaft>! Gerade zu deinem Hautton! Ich muss mich wirklich auch mal auf die Suche nach einem neuem Pullover machen. Es ist schließlich Herbst 😀

    Ich wünsche Dir einen gemütlichen Abend und eine schöne Restwoche!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von Dem Wind entgegen

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